Es ist ein Proportionalitätsfaktor α (neues Symbol nach Euronorm : h). Er stellt den Wärmestrom dar, der auf 1 m2 Wandfläche je Kelvin Temperaturgefälle übergeht. α ist nicht wie λ ein Stoffwert. Ein ausführliche Beschreibung mit Berechungsbeispiel ist unter Wärmeübergangskoeffizent (innen) dargestellt.
Vereinfacht wird im Bauwesen mit α = 25 m2K/W bzw. 1/α = 0,04 W/m2K gerechnet.

Bild Temperaturverlauf beim Wärmeübergang
a) Wärmeübergang vom Medium an die Wand
b) Wärmeübergang von der Wand an das Medium
Bei optimaler Gebäudelage kann in der Praxis durch aus eine wesentlich geringere Luftbewegung vorliegen, so dass α nur 10 m2K/W beträgt. Aber auch im Gebäude inneren kann durch eine Strahlenheizung und günstige Raumgeometrie eine niedrige Luftbewegung vorliegen, so dass statt 1/α = 0,13 W/m2K, 0,26 W/m2K vorherrschen. Allein durch diesen niedrigeren Wärmeübergang an den Oberflächen treten Verbesserung auf. Z.B. bei einer massiven Wand 40 cm Ziegel mit 1800 kg/m3 und λ= 0,81 W/mK, u= 1,51 W/m2K tritt eine praktische Verbesserung von 30 % auf (1,17 W/m2K). (Zum Vergleich ueff. = 0,69 W/m2K). Bei einer 40 cm Leichziegelwand mit λ= 0,14 W/mK, u = 0,33 W/m2K, sind das nur noch 6 % (0,31 W/m2K). (Zum Vergleich ueff.= 0,12 W/m2K). Allerdings hat man bei diesem Wandaufbau ein im Verhältnis hohen Lüftungswärmeverlust.
Aber auch bei einer ungünstigen Lage können die α-Werte einen großen Wert annehmen und so den u-Wert erhöhen.
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| 8/2003
Leipziger Institut für Bildung und Forschung e.V.