Wenn in diesem Jahr ca. 40.000 Unternehmen ihre Existenz aufgeben müssen, so liegt dies nicht ausschließlich an einem schlechten Management. Es wirken viele äußere Einflußfaktoren auf das Unternehmen. Davon können einige nur wenig oder gar nicht beeinflusst werden. Auch dieser Fakt ist bei der Gründung zu beachten.
Jede Einrichtung, die sich mit der Existenzgründung befasst, die Bank, das Bildungsunternehmen, die Kammer, der Unternehmensberater usw., vertritt schwerpunktmäßig auch seine Interessen, da er für seine Dienstleistung auch eine Honorierung erwartet. Es muss nicht unbedingt genau dieser Kreditrahmen oder die Geschäftsidee und der Realisierungsweg passend sein. Bei einer guten Beratung stimmt sicherlich auch die Qualität. Aber verschiedene Informationen zu der Geschäftsidee bekräftigen die Richtigkeit des Vorhabens oder zeigen auch die Schwächen auf. Also viele Informationen sammeln und so gut wie möglich objektiv bewerten.
Der beste Vortrag zur Unternehmensgründung dauerte ca. 3 Minuten. Herr Sturm (UBI München) begann 1991 in Leipzig mit seiner Ausführung ... Aufträge, Aufträge, Aufträge ... Alles andere regelt sich dann! ... Noch treffender kann man das Wichtigste nicht betonen.
Damit möglichst ein reibungsloser Geschäftsbetrieb ablaufen kann, sollte man natürlich auch die Möglichkeiten einer erfolgversprechenden Selbständigkeit planen und prüfen.
Die nachfolgend aufgeführten Punkte haben für jedes Unternehmen/Selbständigkeit eine unterschiedliche Wichtung. Am besten man sammelt zu jedem entsprechende Informationen. Dadurch können neue Ideen entstehen und bisher noch nicht klar definierte Vorstellung reifen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wird ein (Vor-)Konzept entwickelt, was unter Umständen als Grundlage und Leitlinie für die Einholung fachlich kompetenter Beratung dient ...
1. Der Aufbau der Unternehmung
1.1. Zusammenhang Unternehmung und Betrieb
1.2. Produktionsfaktoren, Teilaufgaben und Wertefluß des Betriebes
1.3. Rechtsformen der Unternehmen
1.3.1. Hauptunterschied zwischen Kapital- und Personengesellschaften
1.3.2. Einzelunternehmung
1.3.3. Personengesellschaften
1.3.3.1. BGB-Gesellschaft
1.3.3.2. Offene Handelsgesellschaft (OHG)
1.3.3.3. Kommanditgesellschaft (KG)
1.3.3.4. Stille Gesellschaft
1.3.3.5. Sozietät
1.3.4. Kapitalgesellschaften
1.3.4.1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
1.3.4.2. Aktiengesellschaft (AG)
1.3.4.3. Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
1.3.4.4. Reederei
1.3.4.5. (Kleine GmbH)
1.3.5. Besondere Gesellschaftsformen
1.3.5.1. Genossenschaften
1.3.5.2. Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (WaG)
1.3.5.3. Wirtschaftsformen der öffentlichen Hand
1.3.5.4. Staatsbetrieb
1.3.5.5. Vereine
1.3.6. Kriterien zur Wahl der Unternehmensform
1.4. Unternehmenszusammenschlüsse
1.4.1. Ziele und Merkmale
1.4.1.1. Kooperation
1.4.1.2. Konzentration
1.4.2. Konzern
1.4.2.1. Gründe der Konzernbildung
1.4.2.2. Arten der Konzerne
1.4.3. Trust (Fusion)
1.4.4. Kartelle und Kartellgesetz
1.4.5. Interessengemeinschaft (IG)
1.4.6. Arbeitsgemeinschaft (ARGE)
1.4.7. Konsortium
1.4.8. Gesamtwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Würdigung von Unternehmenszusammnenschlüssen
1.5. Standortwahl der Unternehmung
1.5.1. Bestimmungsfaktoren der Standortwahl
1.5.2. Chancen und Risiken der Niedriglohn-Standorte
1.5.3. Quantitative Standortanalyse
2. Praxis der Existenzgründung
2.1. Prüfungen, Planungen und Schritte vor der Gründung
2.1.1. Prüfung der persönlichen Erfolgsvoraussetzungen
2.1.1.1. Fachliche und persönliche Eignung
2.1.1.2. Einstellung zur Arbeit
2.1.1.3. Bereitschaft zum Risiko
2.1.1.4. Erwartung und persönliche Gründe für eine selbständige Tätigkeit
2.1.1.5. Soziale Absicherung
2.1.2.Prüfung und Gestaltung der sachlichen Voraussetzungen
2.1.2.1. Suche eines erfolgversprechenden Betätigungsfeldes - Entwicklung der Unternehmensidee
2.1.2.1.1. Systematische Engpaßorientierung
2.1.2.1.2. Ausnutzung von Synergieeffekten
2.1.2.2. Neugründung, Übernahme, Franchising oder Beteiligung
2.1.2.3. Standortwahl
2.1.2.4. Wahl der Unternehmensgröße
2.1.2.5. Voll- oder Nebenerwerb
2.1.2.6. Gestaltung des rechtlichen Rahmens
2.1.2.6.1. Wahl der Rechtsform
2.1.2.6.2. Praxisbeispiele GmbH-Vertrag
2.1.2.6.3. Praxisbeispiele Verträge
2.1.2.6.4. Genehmigung
2.1.2.7. Wettbewerbsverhältnisse
2.1.2.8. Steuerliche Überlegungen
2.1.2.9. Gründungsberatung und Informationsquellen
2.1.3. Mindestplanung
2.1.3.1. Grundüberlegungen zur Planung neuer Aktivitäten
2.1.3.2. Minimalanforderungen systematischer Planung
2.2. Maßnahmen zur Realisierung der Gründung
2.3. Erfolgssicherung nach der Gründung
2.3.1. Vorbildliche Selbstorganisation
2.3.2. Optimaler Mitarbeitereinsatz
2.3.2.1. Richtige Auswahl
2.3.2.2. Motivation durch Ziele, Vorbild und Erfolgshonorierung
2.3.2.3. Arbeitsrecht
3. Marketing
3.1. Auftragsbeschaffung
3.2. Werbung
3.3. Info-Beschaffung
3.4. Vertriebswege
3.5. Firmenname /Logo
3.6. Kundenzufriedenheit
3.7. Schnelle strategisch richtige Entscheidungen
3.8. Zukunftsorientierung des Leistungsprogramms
4. Finanzierung
4.1. Überblick über Finanzierungshilfen und Gewerbeförderung
4.2. Umgang mit Kreditinstituten
4.3. Möglichkeiten der Finanzierung
4.3.1. Leasing
4.3.2. Fremdfinanzierung
4.3.3. Lieferantenkredit
4.4. Investitionsplanung
4.5. Rentabilitätsvorschau
5. Büro und Betriebsorganisation / IT
6. Vertragsrecht
6.1. Wichtige gesetzliche Grundlagen
BGB, Gewerbeordnung, Handwerksordnung, Makler- und Bauträger V, Arbeitsstätten
6.2. Vertragsgestaltung
7. Controlling / Unternehmenskennziffern
© www.leipzigerinstitut.de | Email | 5/2005